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Warum arbeite ich als (Trau)Rednerin?

Das ist eine berechtigte Frage, wie ich finde! Denn oft höre ich heute: „Das ist ja ein toller Beruf. Den würde ich auch gerne machen! Und wie kommt man denn dazu?“

Ich bin folgendermaßen dazu gekommen: 2017 wurde ich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, auf einer Freien Doppelhochzeit die Traureden zu halten. Im ersten Augenblick wusste ich gar nicht genau, was man da von mir verlangte und wieso man jetzt auf die Idee kam, mir so etwas zuzutrauen. 
Ich befasste mich dann mit dem Thema Freie Trauungen und natürlich auch mit den beiden Paaren. Dann kam der Tag X und ich war doch ziemlich aufgeregt. Obwohl ich schon mehrmals an einem Mikrofon stand, war es doch etwas anderes, mit so viel mehr Emotionen, die ich ersteinmal handeln musste.

Die Trauung verlangte mir alles ab. Die Bräute kamen 20min zu spät. Die Sängerinnen fingen mehrmals an. Die Crowd war unruhig und musste beschäftigt werden. Zahlreiche Kinder wuselten um mich und die Paare herum und es war nicht ganz einfach, die Aufmerksamkeit auf die Rede und deren Inhalt zu lenken. Dann fing es zu allem Überfluss noch an zu regnen und wir mussten das ganze unterbrechen. 

Ich war pitschnass, aber nach 15min ging es weiter, weil ich den Regenradar immer im Blick hatte. Nach dem JA Wort, der Ringübergabe, den Treueversprechen und den Musikeinlagen entließ ich alle zur Party und war einerseits fix und fertig und andererseits richtig happy. Es war ein Fest der Liebe geblieben und da mir alle gratulierten und sagte, dass ich dafür geboren bin, so etwas zu machen, legte ich los.

Und was soll ich sagen? Seitdem bekomme ich immer mehr Anfragen und würde gerne alle annehmen. Allerdings habe ich zwei kleine Kinder und kann mir nicht den ganzen Sommer die Wochenenden verplanen. Deshalb gibt es jedes Jahr ein paar Termine, die ich mit all meinem Herzblut vorbereite und ich mich richtig darauf freue!

Es kommen auch immer wieder Anfragen für Freie Taufen  – auch das ist natürlich als 2-fach Mama eine Herzensangelegenheit.